Bei einer Erkältung oder einer Nasennebenhöhlenentzündung unterstützen diese Maßnahmen als Hausmittel gegen Schnupfen:
„Richtig“ Nase putzen: Drücken sie jeweils ein Nasenloch zu und reinigen das andere. Schnäuzen Sie nicht zu kräftig. So vermeiden Sie einen zu hohen Druck, der das Sekret in die Nasennebenhöhlen drücken könnte, und befreien die Nase sanft vom Schleim.
Wärme von innen und außen: Ein warmes Erkältungsbad (wahlweise mit Zusatz ätherischer Öle) hilft bei einem Infekt ohne Fieber gegen Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Der aufsteigende Wasserdampf befeuchtet die Schleimhaut und erleichtert das Atmen. Auch Fußbäder können einen positiven Beitrag leisten, indem sie die Durchblutung fördern und über den Temperaturreiz die verstopfte Nase befreien. Mit einer Hühnersuppe sorgen Sie innerlich für Wärme.
Kopfteil am Bett leicht erhöhen: In etwas erhöhter Liegeposition schlafen Sie bei verstopfter Nase und Nasennebenhöhlenentzündung erholsamer. Diesen Effekt liefert ein höheres Kissen oder ein Gegenstand, den man unter das Kissen legen kann.
Frische Luft: Lüften Sie Ihre Räume und gehen Sie für einen Spaziergang an die frische Luft. Kurze Kältereize verbessern die Durchblutung der Nasen- und Rachenschleimhaut und begünstigen die Immunabwehr. Zugleich ist es ratsam, vor allem im Herbst und Winter auf ein angenehmes Raumklima mit ausreichender Luftfeuchtigkeit zu achten. Dafür eignen sich feuchte Tücher im Raum oder Wasserschalen in der Nähe der Heizung.
Ausreichend trinken: Eine warme Tasse Tee oder heiße Zitrone sind die beste Wahl, um den Flüssigkeitsverlust durch Schnupfen oder Fieber auszugleichen und die Schleimlösung zu unterstützen. Der Tee wirkt wohltuend und sorgt dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben.
Tipp: Achten Sie vor allem bei kleinen Kindern auch genug Flüssigkeitszufuhr!