Unter einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) versteht man eine Entzündung der Schleimhaut in einer oder mehreren Nasennebenhöhlen. Die Ursache dafür liegt meist in einer Infektion durch Viren. Zugleich ist oft die Schleimhaut in der Nase selbst entzündet, was einem Schnupfen (lateinisch Rhinitis) entspricht. Daher ist für die Nasennebenhöhlenentzündung alternativ auch der Begriff Rhinosinusitis üblich.
Eine Nasennebenhöhlenentzündung kann in einer oder beiden Gesichtshälften auftreten und je eine oder mehrere Nebenhöhlen betreffen. Als häufigste Form gilt eine sogenannte akute Nasennebenhöhlenentzündung infolge eines Schnupfens. Die Erkältungsviren werden dabei meist durch Schmierinfektionen oder Tröpfcheninfektionen übertragen.
Zu den Anzeichen einer Nasennebenhöhlenentzündung gehören typischerweise eine verstopfte Nase sowie Kopfschmerzen: Der Schnupfen ist in die Nasennebenhöhlen gewandert, die im Kieferbereich und im Stirnbereich liegen.
Typische Sinusitis Symptome:
Bei all diesen Symptomen handelt es sich um Abwehrreaktionen des Körpers. Die Schleimhäute in der Nase werden stärker durchblutet, schwellen an und bilden vermehrt zähes Sekret, um die Krankheitserreger loszuwerden. Durch die Schwellung kann der Sekretabfluss jedoch nicht erfolgen. Dadurch fällt das Atmen schwerer und die Nasennebenhöhlen werden nicht belüftet.
Diese Voraussetzungen können das Auftreten einer Nasennebenhöhlenentzündung begünstigen:
Neben Viren, Bakterien und Pilzen können in seltenen Fällen auch Allergien, Nasenpolypen oder eine Schmerzmittelunverträglichkeit zu einer Nasennebenhöhlenentzündung führen.
Die Ursache einer ständig verstopften Nase liegt meist in einer chronischen Entzündung der Nasenschleimhaut. Ein als „chronisch“ bezeichneter Schnupfen dauert länger als 12 Wochen und kann durch eine nicht ausgeheilte Sinusitis entstehen. Mediziner bezeichnen das als chronische Rhinosinusitis, die rund 5% der Bevölkerung betrifft.
Symptome einer chronischen Rhinosinusitis:
Als Therapie bei chronischer oder akuter Sinusitis können die pflanzlichen Arzneimittel aus dem Sortiment von Sinupret® die Symptome lindern und den Heilungsverlauf beschleunigen.
Bei chronischer Sinusitis kann langfristig ein operativer Eingriff nötig sein. Je nach individueller Diagnose sind Nebenhöhlenpunktionen zum Absaugen der Sekretmassen oder größere chirurgische Eingriffe zum Abtragen erkrankter Schleimhautareale und Beseitigen anatomischer Engstellen üblich.